Nationalpark Kornati (1980), südlich der Städte Šibenik und Zadar, umfasst einen Archipel von rund hundert Inseln, Eilanden und Felsen. Von seiner Schönheit fasziniert, schrieb der Nobelpreisträger, Schriftsteller George Bernard Shaw: „Am letzten Tag der Schöpfung wollte Gott sein Werk krönen, und so schuf er aus Tränen, Sternen und dem Atem die Kornaten."

Im Jahr 1990 zählte Kroatien, neben Slowenien und Tschechien, zu den höchst entwickelten Transitionsländern Mitteleuropas. Seine wirtschaftliche Entwicklung wurde aber durch erhebliche, auf insgesamt 37,1 Milliarden US-Dollar geschätzte Kriegsschäden beeinträchtigt, die sowohl die wirtschaftliche Transition als auch die Privatisierungsprozesse erschwerten. Erst im Jahr 2004 konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus der Vorkriegszeit eingeholt werden. Das aktuelle BIP pro Einwohner beträgt 61% des EU-Durchschnitts (2012). Im Jahr 1994 wurde die Nationalwährung Kuna eingeführt.

Der Pianist Ivo Pogorelić zeichnet sich durch einen ausgesprochen persönlichen Stil bei der Interpretation des pianistischen Standardrepertoires aus. Im Jahr 1988 erhielt er von der UNESCO als erster Künstler den Titel Botschafter des guten Willens.

Miroslav Krleža (1893 – 1981), Autor der bedeutendsten Texte der kroatischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Enzyklopädist, Begründer zahlreicher Kulturinitiativen. Im Jahr 1950 gründete er das Lexikografische Institut, das heute seinen Namen trägt.

Concept One der kroatischen Firma 'Rimac Automobili' ist das schnellste Elektroauto der Welt. Innerhalb von 2,8 Sekunden entwickelt es eine Geschwindigkeit von 100 km/h und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h.

Bildende Kunst

Die bereits aus den ältesten Stilepochen bis heute bewahrten Kunstwerke zeugen von der schöpferischen Kontinuität und Begabung der einheimischen Menschen und machen somit das kroatische architektonische und künstlerische Erbe...

Wirtschaftliche Transition

Die kroatische Wirtschaft ist eine der stärksten in Südosteuropa und, gemessen am Sozialprodukt, sogar stärker als die Volkswirt­schaften einiger Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Nach dem Zusammenbruch des ...

Wirtschaftszweige

Kroatien ist nicht besonders reich an Erzbodenschätzen. Die Schließungen von Kohlenzechen und Bergwerken (Bauxit) erfolgten schon in den 1970er und 1980er Jahren. Es existieren aber bedeutende Quellen von nicht­metallhaltigen Mineralien, die als ...

Sport

Die Kroaten sind eine sportliche Nation. In Kroatien ist Sport obligatorischer Teil der Lehrpläne auf allen Bildungsstufen. Zahlreiche Kinder und Jugendliche treiben Sport auch im Rahmen ihrer außerschulischen Aktivitäten. Diese entwickeln ...

Traditionskultur

Ein charakteristisches Merkmal der kroatischen Traditionskultur ist ihre ausgesprochene Vielfalt. Die umweltbedingten Gegebenheiten und Einflüsse jener Kulturen, mit denen die Kroaten im Laufe der Geschichte in Berührung kamen...

Die Entstehung Kroatiens

Die ersten slawischen Stämme kamen während der großen Völkerwanderung im 6. und 7. Jahrhundert in das Gebiet des heutigen Kroatien. Darunter waren auch die Kroaten, deren Präsenz verschiedenen Quellen zufolge ...

Bildungssystem

Die Anfänge des Schul- und Bildungswesens auf dem Gebiet Kroatiens reichen zurück bis ins 10. Jahrhundert und waren bis zum 18. Jahrhundert eng an Kirche und Klerus gebunden. Eine systematische Ausbildung des Volkes begann während der ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...